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  <link>http://battlemage.reapers.de/blog</link>
  <description> An dieser Stelle werde ich parallel zu meiner eigentlichen Seite http://www.battlemage.de Neuigkeiten verkünden. 
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  <pubDate>Sat, 24 Dec 2011 19:00:09 +0100</pubDate>
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    <item>
   <title>&#x57;&#x61;&#x6e;&#x64;&#x65;&#x72;&#x75;&#x6e;&#x67;&#x20;&#x69;&#x6d;&#x20;&#x52;&#x69;&#x65;&#x73;&#x65;&#x6e;&#x67;&#x65;&#x62;&#x69;&#x72;&#x67;&#x65;&#x20;&#x30;&#x32;&#x2e;&#x30;&#x39;&#x20;&#x32;&#x30;&#x30;&#x38;&#x20;&#x2d;&#x20;&#x30;&#x39;&#x2e;&#x30;&#x32;&#x2e;&#x32;&#x30;&#x30;&#x38;</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
Hier gibt es die schnelle &amp;Uuml;bersicht &amp;uuml;ber Links und bereits ver&amp;ouml;ffentliche Tagebucheintr&amp;auml;ge. Ausf&amp;uuml;hrliche Informationen dann unter &amp;quot;mehr...&amp;quot;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Inhalt&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://battlemage.reapers.de/blog/post/1/93&quot;&gt;Etappe 0: T&amp;uuml;bingen - Harrachov (CZ)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://battlemage.reapers.de/blog/post/1/95&quot;&gt;Etappe 1: Harrachov (CZ) - Labska Bouda (CZ)
	&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/thumbnails.php?album=2&quot; target=&quot;gallery&quot;&gt;Bildergalerie Riesengebirge&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Hinweise&lt;/strong&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich plane, jeden Tag einen weiteren Tagebucheintrag zu ver&amp;ouml;ffentlichen. Los geht es mit der Hinreise, Etappe 0.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Desweiteren ist die Bildergalerie auf den ersten Blick vielleicht etwas un&amp;uuml;bersichtlich. Die meisten Bilder sind aber gut mit Stichworten ausgestattet und lassen sich &amp;uuml;ber die Suche gezielt anzeigen. &amp;Uuml;berKommentrare und Bewertungen der Bilder freuen sich alle Beteiligten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In den Beitr&amp;auml;gen verlinkte Bilder &amp;ouml;ffnen sich immer im selben Fenster.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Ausr&amp;uuml;stung&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die folgenden Sachen hatte ich die meiste Zeit &amp;uuml;ber in meinem Rucksack. Eventuell folgen noch n&amp;auml;here Beschreibungen dazu.
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;me&#039;ru Schlafsack&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;me&#039;ru Regenh&amp;uuml;lle f&amp;uuml;r den Rucksack&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Black Bear Regenjacke&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Black Bear Zip Off Hose&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Kurze Hose&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Lange Hose&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;7x Unterw&amp;auml;schep&amp;auml;ckchen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;3x T-Shirt&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1x 3-teiliges Kochgeschirr&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Esbit Kocher vom Bund (der muss einfach mit)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Lunch Set bestehend aus
	&lt;ul&gt;
		&lt;li&gt;Sch&amp;uuml;ssel mittel&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Sch&amp;uuml;ssel gro&amp;szlig;&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;M&amp;uuml;slischale&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Faltbecher&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Essbesteck&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Nordic selbstaufblasende Schlafunterlage&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Badetuch&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Handtuch&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;2x Schwimmhose&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;2,5 Liter Trinksystem&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;8x 50g Dosenwurst&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;1x Camping Kaffeeset mit Instantkaffee, Zucker und Kaffeewei&amp;szlig;er&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;more ...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
   </description>
   <link>http://battlemage.reapers.de/blog/post/1/94</link>
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      <dc:creator>battlemage</dc:creator>
      
    <category>Reise</category>
         <pubDate>Mon, 11 Aug 2008 18:07:36 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>&#x45;&#x74;&#x61;&#x70;&#x70;&#x65;&#x20;&#x31;&#x3a;&#x20;&#x48;&#x61;&#x72;&#x72;&#x61;&#x63;&#x68;&#x6f;&#x76;&#x20;&#x28;&#x43;&#x5a;&#x29;&#x20;&#x2d;&#x20;&#x4c;&#x61;&#x62;&#x73;&#x6b;&#x61;&#x20;&#x42;&#x6f;&#x75;&#x64;&#x61;&#x20;&#x28;&#x43;&#x5a;&#x29;</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Sonntag, 03. August 2008&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 10px&quot;&gt;
&lt;u&gt;Harrachov:&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Ich &amp;ouml;ffne pr&amp;uuml;fend die Augen. Der Kopf f&amp;uuml;hlt sich schon etwas besser an als noch vor zwei oder drei Stunden. Ich wage einen Blick auf die Uhr: Es ist um die 08:00 Uhr. Mein K&amp;ouml;rper bem&amp;auml;ngelt zu wenig Schlaf. Aber das kennt er ja inzwischen ganz gut. Bevor es sich mein Kopf wieder anders &amp;uuml;berlegen kann um doch wieder in einen Zustand zwischen Gelee und Watte zu kommen stehe ich auf. Andi und Martin regen sich auch. Es hat in der Nacht geregnet, das Zelt ist feucht. Drau&amp;szlig;en ist saghafter Sonnenschein, es scheint aber nicht sehr hei&amp;szlig; zu sein. Und tats&amp;auml;chlich, es ist schwer bew&amp;ouml;lkt. Bei der Feuchtigkeit sollte man kein Zelt zusammenpacken. Da sich die Wolken so langsam verziehen wird beschlossen, erst einmal fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cken zu gehen.

&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Der Bruder-Chef befindet sich wie angek&amp;uuml;ndigt an der Rezeption. Er begr&amp;uuml;&amp;szlig;t uns freundlich, sammelt unsere Ausweise ein, tr&amp;auml;gt unsere Daten in das schlaue B&amp;uuml;chlein ein, das er vor sich haben l&amp;auml;sst und macht uns einen Freundschaftspreis. Ein wenig &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigt danken wir ihm und fragen ihn nach dem Weg zu einem B&amp;auml;cker f&amp;uuml;rs Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck. Er nennt uns einen ganz am anderen Ende der Ortes und erkl&amp;auml;rt uns an der Karte, wie wir dorthin kommen. Auf dem Weg haben wir die M&amp;ouml;glichkeit, uns einen Eindruck von Harrachov zu machen.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
In Harrachov gibt es, wie schon direkt hinter Pirna auf der tschechischen Seite, lauter St&amp;auml;nde mit T-Shirt, Schuhen und Bekleidungen aller Art, welche von Vietnamesen angepriesen werden. Erfreulicherweise gibt es sogar einen vietnameischen Laden, der am Sonntag offen hat. Ich merke mir die Stelle. An einigen Sehensw&amp;uuml;rdigkeiten vorbei geht es dann zum B&amp;auml;cker, bei dem es sogar auch Kaffee gibt; man kann sich drau&amp;szlig;en hin setzen. Br&amp;ouml;tchen im deutschen Sinne gibt es leider keine, daher holen wir uns ein paar s&amp;uuml;&amp;szlig;e und herzhafte St&amp;uuml;ckchen und Kaffee. Ich bestelle mir einen ungefilterten Kaffee, eine Mohntasche und eine Art Bockw&amp;uuml;rstchen im Schlafrock. Au&amp;szlig;erdem Bl&amp;auml;tterteig ist um die Wurst noch eine ketchup&amp;auml;hnliche orangene leicht scharfe eher s&amp;uuml;&amp;szlig;e So&amp;szlig;e, die sich mexikanisch nennt. Es ist gut essbar. Der Kaffee ist sehr grob gemahlen, so dass sich der satz ganz klar unten absetzt und ich keinerlei Probleme damit habe Zucker rein zu kippen, einmal umzur&amp;uuml;hren und trotzdem keinen Satz zu trinken. &amp;Uuml;berraschend gelungen das Experiment.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Auf dem Weg zur&amp;uuml;ck zum Campingplatz besorge ich noch eine Flasche frisches Wasser in dem gemerkten Laden, wer wei&amp;szlig;, wann man das n&amp;auml;chste Mal an welches kommt. Wieder auf dem Capmingplatz packen wir unsere Sachen zusammen. Erfreulicherweise ist alles trocken bis fast trocken und wir m&amp;uuml;ssen uns keine Sorgen machen, das Zelt abends nochmal aufbauen zu m&amp;uuml;ssen. Die Wanderung beginnt endlich.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Kurz nachdem wir aus Harrachov raus sind&lt;a href=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/displayimage.php?pos=-156&quot; target=&quot;riesenbild&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/albums/userpics/10006/2/normal_RIMG0004.JPG&quot; alt=&quot;Den ganzen Anstieg sieht man leider nicht, das ist nur ein Teil davon.&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt; geht es auch schon recht steil den Berg hoch. Immerhin hatten wir gute 700 H&amp;ouml;henmeter vor uns. Die ersten 200 davon waren schon direkt am St&amp;uuml;ck und auf wenig Strecke verteilt. zum Gl&amp;uuml;ck geht es dann etwas flacher weiter, es l&amp;auml;sst sich sehr angenehm laufen. Das wetter ist heiter bsi freundlich, nur teilweise bew&amp;ouml;lkt. Es ist nicht zu warm, so dass das Laufen nicht in Schwei&amp;szlig;exzessen ausartet. Unterwegs machen wir auf gesch&amp;auml;tzer halber Strecke halt um ein wenig zu verschnaufen und ein paar N&amp;uuml;sse zu knabbern.&lt;a href=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/displayimage.php?pos=-163&quot; target=&quot;riesenbild&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/albums/userpics/10006/2/normal_RIMG0010.JPG&quot; alt=&quot;Ein kleiner Bergbach. Das Wasser ist echt lecker gewesen.&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;400&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Die Sonne ist freundlicherweise gerade drau&amp;szlig;en als wir rasten, ein kleiner Bach flie&amp;szlig;t neben uns her. Nach ein paar Minuten machen wir uns weiter auf den Weg. Wir erreichen die erste Baude in der wir uns f&amp;uuml;r die Nacht einquartieren wollten. Doch als wir an die T&amp;uuml;r schauen sehen wir, dass sie nur bis um 16:00 Uhr bewirtschaftet und &amp;uuml;bernachten gar nicht m&amp;ouml;glich ist. Wir beschlie&amp;szlig;en, noch weitere 3,5 km zur Labska Baude zu laufen. Durch das leicht moorige Terrain f&amp;uuml;hrt ein mit Platten ausgelegter Weg, der immer wieder von Furchen unterbrochen ist, um das Wasser abflie&amp;szlig;en zu lassen, sollte es mal stark regnen oder schmelzen. Ich kraxle so vor mich hin. Unterwegs sehen wir ein paar andere Wanderer und fahrradschiebende Zur-Zeit-Wanderer.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Vom Plattenweg herunter ist die Baude mit noch ca. 2 km Weg ausgeschrieben, aber immerhin ist sie schon sichtbar. W&amp;auml;re das begehen im Sommer nicht verboten, k&amp;ouml;nnte man auch ca 700 Meter geradeaus durch die Wiese laufen. Aber wer wei&amp;szlig;, wo man dann letzendlich landet. Au&amp;szlig;erdem haben wir so noch die Chance an der Elbquelle vorbei zu kommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/displayimage.php?pos=-205&quot; target=&quot;riesenbild&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/albums/userpics/10001/normal_Bild014.jpg&quot; alt=&quot;Die gemauerte symbolische Elbquelle&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;320&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Dort angekommen gibt es die gemauerte symbolische Elbquelle zu bewundern. Sieht ein wenig brunnehaft aus, es liegen auch M&amp;uuml;nzen drinnen, die jemand rein geworfen hat. Es sind noch einige andere Wandergruppen da, nat&amp;uuml;rlich auch Deutsche. Eine Elbnymphe streckt uns ihr Hinterteil entgegen, auch wenn das ganze nicht direkt als solches erkennbar ist. Bilder sind in der Gallerie zu finden.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Ein paar hundert Meter weiter kommen wir dann endlich in der Baude an. Eine Rezeption k&amp;ouml;nnen wir irgendwie nicht finden, obwohl wir mehrfach um das mehrst&amp;ouml;ckige Geb&amp;auml;ude herum laufen. Letzendlich geht Martin in das Restaurant in dem noch Bewirtung ist und fragt nach. Man fragt uns nach Reservierungen, die wir nat&amp;uuml;rlich nicht vorweisen k&amp;ouml;nnen. Nach einigem Hin und Her k&amp;ouml;nnen wir uns doch darauf einigen, dass wir ein Zimmer inklusive Abendessen und Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck bekommen. Es ist kurz vor 17:00 Uhr, wir bekommen unser Zimmer gezeigt und es man erwartet uns f&amp;uuml;r 19:00 Uhr zum Abendessen.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Im Zimmer angekommen sch&amp;auml;le ich meine F&amp;uuml;&amp;szlig;e aus den Schuhen, dankbar sie ausziehen zu d&amp;uuml;rfen. Ich habe Blasen. Na toll. Ich versorgen meine F&amp;uuml;&amp;szlig;e und wir stellen fest, dass wir uns alle einen Sonnenbrand geholt haben. Toll. Irgendwie hat man den ganzen Tag &amp;uuml;ber gar nicht wirklich was v&lt;a href=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/displayimage.php?pos=-197&quot; target=&quot;riesenbild&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/albums/userpics/10001/normal_Bild019.jpg&quot; alt=&quot;Die Labska Baude von au&amp;szlig;en&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;320&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;on der Sonne mitbekommen. Jetzt allerdings gl&amp;uuml;hen wir alle ganz gut. Nachdem wir etwas ausgeruht und versorgt sind, ist noch Zeit bis zum Abendessen. Ich schnappe mir Martins Sandalen, da ich meine nicht mehr unterbekommen habe und ich nicht in meine Schuhe will und wir gehen noch etwas in die Landschaft schauen. Von hier oben auf &amp;uuml;ber 1400 Metern H&amp;ouml;he hat man eine sch&amp;ouml;ne Aussicht &amp;uuml;ber das Gebirge.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Anschlie&amp;szlig;end gehen wir wieder in die Baude, es ist fast Zeit f&amp;uuml;rs Abendessen. Wir beschlie&amp;szlig;en zu schauen, ob es vorher vielleicht schon ein Bier gibt.&lt;br /&gt;
Als wir in den Essensraum kommen werden wir gefragt, ob wir ein Bier wollen. Erfreut, dass man uns so direkt ansieht was uns auf dem Herzen liegt stimmen wir zu. Wir bestellen Gambrinus. Das ganze wird bei 10&amp;deg;C in der Flasche gereicht. Es ist mir eindeutig zu kalt aus der Flasche, daher entscheide ich mich f&amp;uuml;r einen Becher.&lt;br /&gt;
Nachdem wir unser Bier haben werden wir auch direkt gefragt, ob wir das Abendessen jetzt schon haben wollen; bis 19:00 Uhr sind es noch 15 Minuten. Wir bejahen nat&amp;uuml;rlich und schon kurze Zeit darauf steht dampfende Fleischbr&amp;uuml;he vor uns. Hervorragend. Wir essen alle drei mit Genuss. Nach der Vorspeise kommt das Hauptgericht. Es gibt Gulasch. Aber nicht einfach Gulasch. Tschechisches Gulasch mit b&amp;ouml;hmischen Kn&amp;ouml;deln. Wir haben ca. drei St&amp;uuml;cken Fleisch auf dem Teller, 5 Scheiben Kn&amp;ouml;del und aufgef&amp;uuml;llt ist das ganze mit dickfl&amp;uuml;ssiger stark gepfefferter Gulaschso&amp;szlig;e. Ein deftiger Gaumenschmaus genau nach unserem Geschmack. Ich bin rundum zufrieden.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Wieder zur&amp;uuml;ck auf dem Zimmer macht Martin sich noch auf den Weg zu einem gesehenen, aber nicht besuchten Felsen, ca. 2km von der Baude entfernt. Andi und ich beschlie&amp;szlig;en stattdessen lieber zu schlafen. Ich gehe vorher noch unter die Dusche. Das Wasser ist das k&amp;auml;lteste Wasser, mit dem ich jemals geduscht habe. Allein schon beim Pr&amp;uuml;fen der Temperatur mit der Hand bekomme ich ein Taubheitsgef&amp;uuml;hl. Recht spannend ist auch die Konstruktion der Dusche. Aus dem Wasserhahn des Waschbeckens kommt oben ein Schlach heraus, an dem die Brause h&amp;auml;ngt. Abgetrennt ist das Waschbecken vom Rest des Badezimemrs (also der Toilette) durch eine ca 10cm hohe geflieste Stufe. Einen Duschvorhang gibt es nicht. Danach lege ich mich ins Bett und versuche zu schlafen. Ein interessanter erster Tag. 
&lt;/p&gt;
   </description>
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      <dc:creator>battlemage</dc:creator>
      
    <category>Reise</category>
         <pubDate>Sun, 03 Aug 2008 21:01:01 +0200</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>&#x45;&#x74;&#x61;&#x70;&#x70;&#x65;&#x20;&#x30;&#x3a;&#x20;&#x54;&#xfc;&#x62;&#x69;&#x6e;&#x67;&#x65;&#x6e;&#x20;&#x2d;&#x20;&#x48;&#x61;&#x72;&#x72;&#x61;&#x63;&#x68;&#x6f;&#x76;&#x20;&#x28;&#x43;&#x5a;&#x29;</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Freitag, 01. August 2008 - ca. 19:00 Uhr&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 10px&quot;&gt;
&lt;u&gt;T&amp;uuml;bingen:&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Gegen halb sieben ist alles im Rucksack was mit ins Riesengebirge
soll. So zumindest der gedankliche Plan. Ich &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fe mehrfach ob auch alle Elektroger&amp;auml;te aus sind
und die Mehrfachsteckdosen aus sind.&lt;br /&gt;
Gegen kurz nach 19:00 Uhr ist Martin dann vor Ort um mich abzuholen. Der Rucksack wird im Kofferraum
verstaut, die letzten Fenster geschlossen und die Ersatzschl&amp;uuml;ssel in der Tasche verstaut. Alles ist
bereit f&amp;uuml;r die Fahrt nach Tschechien. Damit die 14 Stunden Zugfahrt besser &amp;uuml;berbr&amp;uuml;ckt werden wird
die Nacht nat&amp;uuml;rlich durchgemacht.&lt;br /&gt;
Bei Martin angekommen werden die frisch gefrorenen Th&amp;uuml;ringer aus dem Eisfacht geholt, aufgetaut und
anschlie&amp;szlig;en in der Pfanne verzehrfertig hei&amp;szlig; gebraten. Sogar Bornsenf ist dabei - das ist doch
Service wie man ihn sich w&amp;uuml;nscht. Im Anschluss zu den W&amp;uuml;rstchen gibt&#039;s noch eine Runde IT Crowd.
Komischerweise hat mir die abgesetzte deutsche 1:1 Kopie iTeam besser gefallen. Die Charaktere finde
ich zum Teil unpassend.

&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Inzwischen ist es 23:00 Uhr und somit sp&amp;auml;t genug sich auf den Weg
ins Top 10 zu machen, welches es seit ca. einem halben Jahr auch in T&amp;uuml;bingen gibt. Bisher hat es
alledings keiner von uns beiden geschafft auch mal reinzuschauen und sich eine Meinung zu bilden.
Allerh&amp;ouml;chste Zeit also! Zum Eingew&amp;ouml;hnen auf ein paar Tage per pedes geht es einmal quer durch
T&amp;uuml;bingen. Auf dem Weg tangieren wir den Bahnhof um gleich das Ticket f&amp;uuml;r den n&amp;auml;chsten Morgen zu holen. Was erledigt ist ist erledigt.&lt;br /&gt;
Vor der Disko ist erstmal ein paar Minuten Warten angesagt. Die T&amp;uuml;rsteher murmeln was von zu viele
M&amp;auml;nner oder so. Und das, obwohl an dem Abend &amp;quot;Lady Kracher&amp;quot; ist und die M&amp;auml;dels bis um 23:00 Uhr noch
umsonst reingekommen sind. Es geht dann doch recht z&amp;uuml;gig voran. Ein paar Minuten sp&amp;auml;ter erhalte ich
gegen 5 Euro Eintritt meine pers&amp;ouml;nliche Chipkart f&amp;uuml;r diesen Abend. Bargeld ist ja so 90er... Direkt
hinter dem Einlass ist eine kleine Caf&amp;eacute;bar. Hier gibt es die ganze Nacht durch Kaffee und frisch
gebackene Pizza aus dem Steinofen. An der Caf&amp;eacute;bar vorbei in Richtung der Tanzfl&amp;auml;chen gibt es noch
einen Automaten um den Stand seiner Chipkarte kontrollieren zu k&amp;ouml;nnen. Immerhin hat man so die
M&amp;ouml;glichkeit noch etwas nachzuschauen, wie viel man schon ausgeben hat. Kontrolle &amp;uuml;ber die korrekte
Eingabe der Bedienungen gibt es nat&amp;uuml;rlich nicht. Es wird schon ein ziemliches Vetrauenverh&amp;auml;ltnis
vorausgesetzt. Der Betonklotz ist innen recht h&amp;uuml;bsch eingerichtet. Unterteilt ist er in die Bereiche
&amp;quot;Klub Raum&amp;quot;, &amp;quot;Klang Raum&amp;quot; und &amp;quot;XXX Raum&amp;quot;. Die R&amp;auml;ume haben alle eins gemeinsam: Sie sind zu klein.
Auf den Tanzfl&amp;auml;chen ist kaum Platz, viele dr&amp;auml;ngen sich herum. Schade eigentlich.&lt;br /&gt;
Im Klang Raum ist die Musik die meiste Zeit &amp;uuml;ber annehmbar bis gut. Es l&amp;auml;uft Trance und House.
Zwischendurch werden die DJs von den HipHop Teufeln geritten. Ich frage mich immer noch, wie man so
etwas verantworten und nachts noch ruhig schlafen kann. Die HipHop Phasen lassen sich gut bei 80er
Musik &amp;uuml;berbr&amp;uuml;cken.&lt;br /&gt;
Gegen 03:30 wird es dann zu leer und zu langweilig. Es zieht uns wieder nach Hause. Wir stellen uns
in der Schlange an, es geht nicht sonderlich schnell voran. Einmal quer durch T&amp;uuml;bingen zur&amp;uuml;ck
erreichen wir um 4:00 wieder die traute Heimat der T&amp;uuml;binger WG. Der Wecker wird auf 04:50 gestellt;
was soll man in der Zeit auch sonst machen?
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
04:45: Taki kommt nach Hause. 04:50: Der Wecker klingelt. Ich
packe meinen Schlafsack wieder zusammen und dr&amp;uuml;cke die Luft aus meiner Thermomatte. Der Rucksack
l&amp;auml;sst sich noch leicht wieder in den Zustand bringen, wie er war bevor ich die Sachen f&amp;uuml;r die 40
Minuten Schlaf raus geholt habe. Erfreulich. Taki, der gerade vom Flughafen kommt, bietet uns eine
kostenlose Stadtrundfahrt durch T&amp;uuml;bingen mit Ziel des Bahnhofs an. Wir nehmen danken an und packen
unsere Rucks&amp;auml;cke in den Kofferraum. Ein paar Minuten sp&amp;auml;ter k&amp;ouml;nnen wir sie auch schon wieder
heraushiefen und in den zweist&amp;ouml;ckigen Interregio nach Stuttgart Bad-Canstatt tragen. Die Reise
beginnt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Samstag, 02. August 2008 - ca. 06:30 Uhr&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 10px&quot;&gt;
&lt;u&gt;Stuttgart Bad Canstatt:&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Wir erreichen den ersten Bahnhof zum Umsteigen. Der Duft von
frisch Gebackenen steigt uns in die Nase. Klar Sache: Es gab noch kein Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck, also noch schnell
zum B&amp;auml;cker gesprungen. Mit der zum Teil noch warmen Beute gehen wir zum Gleis um festzustellen, dass
Andreas noch nicht angekommen ist. Etwas komisch ist das schon, soll doch der Anschlusszug schon in
wenigen Minuten wieder abfahren. Just in dem Moment rauscht allerdings auch schon eine S-Bahn auf
dem Gleis an, auf dem wir eigentlich weiter fahren wollen. Anscheinend ausgeschlafen und ausgeruht
steigt Andi mit einigen Duzend anderen Menschen aus der Bahn aus. Zwei Minuten sp&amp;auml;ter kommt auch
schon unser Zug eingefahren und wir machen uns auf den Weg nach N&amp;uuml;rnberg. Der Zug ist einer der
sch&amp;ouml;nen alten in blau gehaltenen. Die mit den gro&amp;szlig;en Lederohren an den Sitzb&amp;auml;nken in denen man so
gut schlafen kann. Das kommt uns allen sehr gelegen und auf der Fahrt passwirt auch nicht weiter
viel. Wir steigen in N&amp;uuml;rnberg um nach Dresden.&lt;br /&gt;
Der Zug ist schon zu Beginn recht voll. Eine Gruppe von Jugendlichen steht im Gang und unterh&amp;auml;lt
sicht recht intensiv &amp;uuml;ber den halben Wagon hinweg. Sie sind auf dem Weg nach Prag und trinken zur
Sicherheit schonmal deutsches Bier vor. Kurz vor Hof steigen sie dann aus/um. Die G&amp;auml;nge werden in
Hof allerdings schon wieder gut gef&amp;uuml;llt. Es steigt eine gemischte Reisegruppe von Frauen und M&amp;auml;dchen
ein, die alle auf dem Weg nach Dresden aussteigen. Die letzten beiden der Gruppe sind noch bis
hinter Dresden und kurz vor der Grenze mit im Zug.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 10px&quot;&gt;
&lt;u&gt;Dresden:&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Da wir in Dresden anderthalb Stunden Aufenthalt haben, gehen wir
noch Fahrkarten f&amp;uuml;r Tschechien kaufen und etwas die Stadt um den Bahnhof herum unsicher machen. Auf der Suche nach dresdener Spezialit&amp;auml;ten stolpern wir &amp;uuml;ber die klassischen Buden mit Rostbratw&amp;uuml;rsten. Scheint aber nicht zwingend eine dresdener Spezialit&amp;auml;t zu sein.
Nach einigen Metern finden wir ein paar Lokale mit zusammenh&amp;auml;ngenden Sitzecken. Nette Idee irgendwie. Mir ist nach Rostbratwurst oder den lecker aussehenden Krakauern. &lt;a href=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/displayimage.php?pos=-162&quot; target=&quot;riesenbild&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://gallery.chaos-hoch3.de/albums/userpics/10001/normal_Bild000.jpg&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;320&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Dann sehe ich jemanden mit einem enorm aussehenden Schnitzelbr&amp;ouml;tchen vorbei
laufen. Nicht lange gez&amp;ouml;gert bestelle ich mir einen Riesenschnitzelburger f&amp;uuml;r den Dumpingpreis von 3,90 Euro. Ich bekomme ein Br&amp;ouml;tchen mit ungef&amp;auml;hr kucheteller-gro&amp;szlig;em Schnitzel drauf. Wow. Wirklich eine gute Portion. Wohl erzogen wie ich bin, esse ich den
ersten Burger meiner Lebens mit Messer und Gabel statt mit den H&amp;auml;nden. Das Schnitzel ist sehr gut, belegt ist es mit Tomaten und frischen Gartengurkenscheiben. Au&amp;szlig;erdem ist noch d&amp;auml;nische Remoulade drauf um dem ganzen doch noch einen kleinen Touch mehr Richtung
Burger zu geben. Es h&amp;auml;tte ruhig etwas mehr sein d&amp;uuml;rfen wenn es nach mit gegangen w&amp;auml;re, das ganze war doch ein wenig trocken. Das anvisierte Ziel wird alledings erreicht. Ich bin satt. Sehr sogar. Und zufrieden obendrauf. Andi und Martin futtern sich ebenfalls durch einen Burger (Martin) und zwei
Bratw&amp;uuml;rsten (Rost und Krakauer).
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Jeder holt sich noch ein Eis und es geht zur&amp;uuml;ck Richtung Bahnhof. Sonderlich viel Zeit ist nicht mehr und Andi braucht noch ein paar Taschent&amp;uuml;cher. Wir finden auf dem Weg einen dm sowie die in letzter Zeit irgendwie h&amp;auml;ufiger auftretende Plage der Hochzeitsschnorrer.
Die habe ich zwar bisher nur in der weiblichen Auspr&amp;auml;gung auf der Stra&amp;szlig;e getroffen, daher ist diese Erlebnis sogar das erste seiner besonderen Art. Nichtsdestotrotz finde ich es trotzdem aufdringlich unbeteiligte Passanten nach Geld f&amp;uuml;r seinen Junggesellenabschied anzubetteln. Der zuk&amp;uuml;nftige Br&amp;auml;utigam zieht also mit ein paar Freunden, ein paar Dosen - per Kette am Kn&amp;ouml;chel um seine baldige Strafgefangenschaft in lebenslanger Ehe zu signalisieren - und dem in
keinster Weise eingebildet klingenden Spruch &amp;quot;Ich h&amp;auml;tte euch alle haben k&amp;ouml;nnen&amp;quot; auf dem T-Shirt durch die Stra&amp;szlig;en. Naja.&lt;br /&gt;
Sieben Minuten bevor der Zug f&amp;auml;hrt kommen dann Andi und Martin auch wieder aus dem Laden. Schnellen Schrittes eilen wir zum Bahnhof um gesagt zu bekommen, dass der Zug von einem anderen Gleis abf&amp;auml;hrt. Um diese Information reicher drehen wir auch geistesblitzartig um und gehen einmal &amp;uuml;ber den ganzen Bahnhof zu dem Gleis auf dem der Zug auf uns wartet.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
In Zittau wird der Zug getrennt und anders als im letzten RE sitzen wir nicht im richtigen Abteil. Das kommt davon, wenn man so hetzt. In Zittau steigen wir also in den vorderen Teil, der nach Tanvald weiterf&amp;auml;hrt. Daf&amp;uuml;r m&amp;uuml;ssen wir in Liberec nicht umsteigen.
Schon im Zug f&amp;auml;llt uns auf, dass die tschechischen Bahnh&amp;ouml;fe wohl alle Bahnsteiglos sind. Hat ja immerhin den Vorteil, dass man nicht vom Bahnsteig ins Gleisbett fallen kann. Au&amp;szlig;erdem spart man sich das Treppensteigen um durch die
Unterf&amp;uuml;hrungen auf die verschiedenen Gleise zu kommen. Als wir in Tanvald aussteigen f&amp;auml;llt mir auch direkt ein weiterer Unterscheid auf. Es gibt keine Anzeigetafeln welche die Richtung der Z&amp;uuml;ge anzeigen! Allerdings gibt es auch keine Gleisnummerierung. Da es oben weder Tafeln noch Gleisnummern zu sehen gibt,
wird der Blick wieder auf Normalh&amp;ouml;he gesenkt. Ins Auge f&amp;auml;llt: Ein Anzeigeschild auf den &amp;quot;Harrachov&amp;quot; steht. Ich muss zugeben, so ein aufgestelltes Metallschild direkt vor dem Zug ist zwar ganz niedlich, aber wenn da mal drei oder vier Z&amp;uuml;ge und nicht nur einer sind, dann wird es doch ein wenig nervig
von einem Schild zum n&amp;auml;chsten zu Laufen um zu schauen wo denn der Zug anf&amp;auml;hrt in den man gerne m&amp;ouml;chte. Im Zug zeigen wir dem Schaffner die kurz vor Tanvald gel&amp;ouml;ste Fahrkarte von Tanvald nach Harrachov. 43 Kronen hat sie gekostet, also nicht ganz 2 Euro f&amp;uuml;r 3 Personen.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 10px&quot;&gt;
&lt;u&gt;Harrachov:&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Es regnet. Kurz nach Tanvald hat es angefangen und wir k&amp;ouml;nnen direkt unsere Regenausr&amp;uuml;stung testen. Der Bahnhof liegt wirklich ein gutes St&amp;uuml;ck au&amp;szlig;erhalb; wir werden mit live Musik begr&amp;uuml;&amp;szlig;t. Direkt hinter dem Bahnhof ist ein Golf Club und anscheinend gibt es dort gerade live Musik. Wir sind kaum vor dem Bahnhof, da bietet man uns auch schon an, uns in den Ort mit herunter zu nehmen. Aber wir sind ja schlie&amp;szlig;lich zum Wandern da und nicht um mitgenommen zu werden. Wir lehen dankend ab und machen uns auf den Weg. Nach ein paar Metern verlassen wir die Stra&amp;szlig;e und k&amp;uuml;rzen durch ein St&amp;uuml;ck Wald ab. Wir erreichen die ersten bewohnten H&amp;auml;user. Bemerkenswert ist die Anzahl der Zimmer, die man sich nehmen kann. Laut Marco Polo kommen auf 1700 Einwohner 7000 G&amp;auml;stebetten. So finden wir auch an fast jedem Haus den Hinweise, dass es dort Zimmer zu mieten gibt.&lt;br /&gt;
Nach ein paar hundert Metern durch den Ort treffen wir auf zwei weitere Backpacker, die wie wir auf der Suche nach dem Campingplatz sind. W&amp;auml;hrend wir ca 70 Meter vor dem Campingplatz auf die Karte schauen wo wie lang m&amp;uuml;ssen, laufen diese allerdings in die falsche Richtung weiter. Auf dem Campingplatz treffen wir niemanden an der Rezeption, daf&amp;uuml;r direkt ums Eck am Kiosk. Ein deutscher Tourist sitzt bei frisch gezapften Bier davor. Wir nehmen seinen Vorschlag an, erstmal ein Bier zu trinken und auf den Besitzer zu warten, der gerade seine Runde dreht. Wir bestellen drei helle Kozel vom Fass. Das Pils hat einen sehr angenehmen w&amp;uuml;rzigen Abgang und ist tschechisch leicht gebraut und sehr s&amp;uuml;ffig. Es l&amp;auml;dt nach mehr ein, allerdings sorgen wir uns als der Chef kommt erstmal um einen Schlafplatz. Wir fragen nach einem Bungalow, es sind allerdings keine mehr frei, so dass wir doch nur einen Zeltplatz mieten. Der Chef ist der Meinung, dass wir uns nicht mehr an diesem Abend anmelden sollen sondern uns einfach bei seinem Bruder melden, der die Wache &amp;uuml;bernimmt und dann am Morgen da sein wird. Wir stellen also unser Zelt auf und machen uns etwas frisch.
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;padding-left: 20px&quot;&gt;
Nachdem das Zelt steht und alles untergebracht ist, machen wir uns mit Appetit auf den Weg nach Harrachov. Es ist kurz vor 22:00 Uhr. Wir erreichen die im Marco Polo angegeben Restaurant-Brauerei in der Hoffnung, ein gutes Bier und etwas deftiges zu Essen zu bekommen. Drinnen bestellen wir uns ein dunkles Bier, m&amp;uuml;ssen allerdings feststellen, dass es um 22:00 Uhr keine warme K&amp;uuml;che mehr gibt. Etwas merkw&amp;uuml;rdig erscheint das am Samstag Abend doch, stand doch auf einem Aushang vor dem Lokal warme K&amp;uuml;che bis 23:00 Uhr am Wocheende. Man verweist uns auf ein Restaurant ein paar Meter weiter, an dem wir bereits vorbei gekommen sind. Nachdem das Bier dort gelandet ist, wo letzendlich jeder Alkohol hingeh&amp;ouml;rt, machen wir uns auf dem Weg zum Hotel Karolina. Dieses macht abends allerdings auch um 22:00 Uhr die K&amp;uuml;che dicht.&lt;br /&gt;
Zur&amp;uuml;ck auf dem Zeltplatz wird eine T&amp;uuml;te N&amp;uuml;sse angebrochen und sogleich verputzt. Die Nacht liege ich unruhiger als n&amp;ouml;tig. 
&lt;/p&gt;
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      <dc:creator>battlemage</dc:creator>
      
    <category>Reise</category>
         <pubDate>Sat, 02 Aug 2008 10:53:57 +0200</pubDate>
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